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Strobl verzichtet auf Spitzenkandidatur
Landtagswahl 2021
Strobl verzichtet auf Spitzenkandidatur

Stuttgart. Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl verzichtet auf die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2021. Er habe persönlich für sich schon vor langer Zeit entschieden, dass er seiner Partei einen „langen quälenden Entscheidungsprozess“ ersparen will.
Strobl schlug Kultusministerin Susanne Eisenmann als Kandidatin vor. Sie soll nun für die Partei 2021 ins Rennen gehen. Möglicherweise tritt sie dann gegen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an, sollte dieser noch einmal kandidieren. Eisenmann soll auf einem Parteitag nominiert werden, für den noch Ort und Zeit gefunden werden müssen.
Die Kultusministerin hat damit die Chance, die erste Ministerpräsidentin Baden-Württembergs zu werden. Strobl will Innenminister und Landesvorsitzender bleiben. Die designierte CDU-Spitzenkandidatin übernimmt aber nach und nach die Koordination der CDU-Arbeit in der grün-schwarzen Landesregierung. Darauf habe sie sich mit Strobl verständigt, der bislang diese Aufgabe innehat, sagte sie.
Die Südwest-Grünen haben zurückhaltend auf die Ankündigung der CDU reagiert. Die beiden Grünen-Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand betonten, jetzt nicht in den Wahlkampf starten zu wollen.
Auch Grünen-Landtagsfraktionschef Andreas Schwarz sagte, die Grünen arbeiteten weiterhin in der Koalition, unabhängig davon, wer künftig die CDU führe.

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