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Schlafprobleme nehmen zu
Studie
Schlafprobleme nehmen zu

Stuttgart. Immer mehr Berufstätige in Baden-Württemberg gehen müde zur Arbeit. Eine Studie der DAK-Gesundheit hat ergeben, dass rund 80 Prozent der ArbeitnehmerInnen mit Schlafproblemen zu kämpfen haben. 2009 habe nicht einmal jeder zweite Erwerbstätige (47,7 Prozent) in Baden-Württemberg über Schlafproblemen geklagt, mittlerweile schläft nur noch jeder fünfte rundum gut. Im gleichen Jahr gab etwa die Hälfte der Befragten an, überhaupt nicht mit Ein- oder Durchschlafproblemen zu kämpfen.
Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Depressionen und Angststörungen.
Jede und jeder elfte Berufstätige leidet an Insomnie. Laut der DAK sind das doppelt so viele wie im Jahr 2010. Insomnie bezeichnet schwere Schlafstörungen und betrifft diejenigen, die mindestens drei Mal pro Woche Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen haben. Dabei sind Arbeiter, die einfachen Tätigkeiten nachgehen eher betroffen als Angestellte oder Beamte. Nur rund 30 Prozent der Betroffenen gehen zum Arzt. Der Rest versucht die Probleme eigenständig in den Griff zu bekommen.


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