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Hochschulexperten fordern allgemeine Zahlungspflicht
Studiengebühren
Hochschulexperten fordern allgemeine Zahlungspflicht

Stuttgart. Mitte Februar möchte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) im Kabinett einen Gesetzesentwurf zu Studiengebühren für internationale Studierende vorlegen. Hochschulexperten, darunter das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh, lehnen den Vorschlag ab.
Eine kleine Gruppe, die im Falle einer Gesetzes-Legitimierung zahlungspflichtig sei, führe zu einem zu hohen Verwaltungsaufwand. Stattdessen befürwortet das CHE allgemeine Studiengebühren. Laut Ulrich Müller, Leiter der politischen Analysen des CHE, könne zudem die Studienplatznachfrage abnehmen, wenn es für die Studierenden keine Gegenleistung gebe.
Wissenschaftsministerin Bauer sieht mit ihrem Plan eine Gebühr von 1.500 Euro pro Semester vor. Ohne diese Einnahmen seien strukturelle Einsparungen unvermeidbar, meint Bauer. Weiterbildungsstudiengänge sind bereits kostenpflichtig, und für Zweitstudien fallen zukünftig Kosten an. Der Verwaltungskostenbeitrag wird von 60 auf 70 Euro ansteigen.
Ein weiteres Problem bei Bauers Gesetzesentwurf sieht das CHE in der fehlenden Möglichkeit, die Studiengebühren nachlaufend zu zahlen. Das bedeutet Studierende können sie nicht erst zahlen, sobald sie fertig studiert und ein bestimmtes Einkommen erreicht haben.
 

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